Trixi
Wir kamen am zweiten Festivaltag etwas später am Gelände an und los ging es dann direkt an der Parkbühne.
Als erstes holten It’s for us aus Schweden, die ihren Gig etwas verspätet starten mussten, uns ab. Der Postpunk-Sound war weich, melodisch, aber mit leichter Melancholie: ideal, um sich warmzutanzen, um sich auf den Tag einzulassen. Hier erklangen Lieder wie „Radiant“ oder „Stay“ und die Menge feierte diesen Gig. Unser Ding war das aber nicht so ganz und so schlenderten wir schnell weiter und begrüßten liebe Bekannte für ein erstes Gespräch in den Tag.
Mit Circus of Fools auf der Amphibühne öffnete sich dann eine theatralische Ebene. Anne meinte, dass hier die „Clowns frei gelassen“ würden und die „Bühne zur Manege“ wird. Wir waren gespannt. Die Musiker hatten allesamt ein Gruse-Clown-MakeUp und auch die Outfits waren daran angelehnt – echt schick. Klangkulissen, variierende Tempi, Performance-Elemente – das war mal was ganz anderes, denn Metal-Sounds gibt es nicht…
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Trixi
Auch Tag 2 des diesjährigen NCN hatte für uns eine Menge zu bieten. Von Alt bis Neu, Lesungen und abwechslungsreiche Musikacts, Entertainment ohne Ende, Sonne, Freunde, die sich treffen und eine schöne gemeinsame Zeit verleben - all das und noch mehr. Kaum ein anderes Festival hat diese Bandbreite in petto.
Auf der Parkbühne gaben sich It's for us aus Schweden die Ehre und starteten mit Post Punk-Klängen in den späten Morgen. Zu später Stunde wurde es dann mehr als eng an dieser Stage, denn scheinbar alle Festivalgäste wollten sich den Auftritt von Kite anschauen. Und was da geboten wurde, war wie immer phänomenal. Einfach magisch!
Die Amphibühne war ebenfalls immer gut besucht - so auch schon bei Circus of Fools. Hier zeigte die Frontfrau, dass sie neben tollem Gesang auch tiefes Groulen auf Lager hatte. Angels & Agony, die seit 30 Jahren Musik machen, boten hier einen Querschnitt durch ihr Futurepop-Schaffen. Bei Formalin wurde es dann umso lauter, denn es war Zeit für…
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Trixi
Am Samstag ging es schon nachmittags los, also waren auch wir schon wieder zeitig am Alten Stadtbad, um auch ja nichts zu verpassen. Einige Musikbegeisterte waren ebenfalls schon vor Ort und so warteten wir schließlich alle gemeinsam auf die ersten Live-Töne des zweiten E-Only-Tages.
Den Anfang machte auf der großen Bühne Train To Spain aus Schweden. Das Duo kam lächelnd nach vorn und schon erklangen Synth-Klänge, die Frontfrau Helena mit ihrem tollen Gesang noch ergänzte. Sie hauchte uns noch ein entspanntes „Good afternoon“ entgegen und tanzte drauf los. Mit ihren Handschuhen und dem bauchfreien Outfit sah sie dabei gut aus. Immer wieder grinste sie zufrieden die Zuschauer und ihren Kollegen Jonas an, der an seinem Keyboard für die Sounds sorgte und ebenfalls im Takt der Musik mitwippte. „It’s great to be here.“ Die Lichter waren meist nur rot oder gelb und auf den drei Leinwänden war der Bandname zu lesen. Im Saal war leider noch nicht so viel los, aber die…
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Trixi
Auch der zweite Festivaltag beim 12. E-Only Festival bot im Alten Stadtbad in Leipzig eine gelungene Auswahl an elektronischen Formationen. Alle gaben wahrlich ihr Bestes, um uns eine tolle Party zu bescheren.
Auf der kleinen Bühne machte das Duo Xenturion Prime den Anfang, um mit Scandinavian Powersynth für tanzenden Frühsport zu sorgen. Auch Unroyal präsentierten ihre Synthpop-Klänge, um die Zuschauer zu begeistern - die Schweden wissen eben, wie es geht. Weiter ging es mit nordischem Electro von Vanguard, die unter anderem ihre neuste Scheibe "Spectrum" im Gepäck hatten. Danach konnten die Festivalgäste Lizette Lizette bei einer ihrer konzeptionellen Auftritte begleiten, die ein Kunstwerk aus Gesang, Musik, Video und Mode sind. Eric zeigte mit seinem Projekt Monolith, als Headliner der kleinen Stage, was ordentlicher belgischer Industrial ist. Es krachte richtiggehend aus den Boxen und die Fans tanzten ausgelassen.
Die große Bühne wurde an diesem Tag von Train To Spain aus…
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